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Magister-legum-Studiengang

Absolventen eines im Ausland mit Erfolg abgeschlossenen Rechtsstudiums, das der ersten juristischen Prüfung in Deutschland gleichwertig ist, können an der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina aufgrund einer aka­de­mi­schen Abschlussprüfung den Grad eines Magister legum (LL.M.) er­wer­ben.

Dieses Aufbaustudium besteht aus einem zweisemestrigen Studium und um­fasst insgesamt 24 Semesterwochenstunden, die sich gleichmäßig auf beide Semester verteilen sollen. Als Leistungsnachweise müssen eine mit mindestens "ausreichend" bewertete Klausur aus einem der Kernfächer des Rechts (Öf­fent­li­ches Recht, Zivilrecht oder Strafrecht) und ein Seminarzeugnis er­bracht wer­den. Das Studium schließt mit einer mündlichen Prüfung und einer Ma­gis­ter­ar­beit (Bearbeitungszeit: 3 Monate) in deutscher Sprache ab. Damit wird dokumentiert, dass der Absolvent Grundkenntnisse im deutschen Recht er­wor­ben hat.

Auch die Absolventen der deutsch-polnischen Juristenausbildung, die in diesem Studiengang den Grad eines polnischen Magisters erworben haben, können das Magister-legum-Studium anschließen, da sie mit dem polnischen Magistergrad über den ausländischen Hochschulabschluss als Zulassungs­vor­aus­set­zung verfügen.

Das eigentliche Magisterstudium entfällt für diesen Personenkreis, da die Grundkenntnisse im deutschen Recht bereits während der deutsch-polnischen Juristenausbildung erworben wurden. Diese Studierenden können sofort mit der Anfertigung ihrer Magister-legum-Arbeit beginnen.