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Recht und Politik/Politik und Recht


Janina

Janina 1 ©presse

Mein Name ist Janina ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen, für das Studium aber nach Frankfurt gezogen.

Zu dem Studium bin ich durch meine Schule gekommen. An einem Orientierungstag war die Viadrina an der Schule und hat den Wirtschaftszweig vorgestellt. Da ich wusste, dass ich nichts mit Wirtschaft machen will, die Uni aber mein Interesse geweckt hatte, habe ich mich noch weiter erkundigt. In der Schule belegte ich den Leistungskurs Politik; die Mischung aus juristischen Grundlagen und politischen Beziehungen auf verschiedenen Ebenen weckte mein Interesse. Auch den geschichtlichen Hintergrund und die Entstehung von Demokratie finde ich interessant. Meine Praktika will ich in einer Deutschen Botschaft, im Bundestag oder in einer internationalen Stiftung absolvieren. Seit dem Sommer 2014 arbeite ich ehrenamtlich in einer Kinder- und Jugendstiftung. Dort bin ich Mitglied des Jugendbeirates und entscheide über Förderprojekte.

Später würde ich gerne im Bereich der politischen Beratung tätig werden oder in einer internationalen Stiftung arbeiten. Deshalb will ich im juristischen Bereich den Schwerpunkt auf Völkerrecht und im politischen auf internationale Beziehungen setzen.

Für den Studiengang sollte auf jeden Fall politisches Interesse vorhanden sein, wenn vorher der Leistungskurs Politik belegt wurde, kann dies von Vorteil sein. Bestehen sollte auch Interesse an politischen Zusammenhängen, geschichtlichen Entwicklungen und am aktuellen politischen Geschehen. Der Anfang im juristischen Bereich ist nicht ganz einfach, sobald aber die grundlegenden Prinzipien verinnerlicht und etwas Zeit ins Lernen investiert wird, klappt es auch damit.

Der Studiengang macht mir sehr viel Spaß. Der Aufbau des Curriculums ist richtig gut gestaltet und ich freue mich auf die nächsten Semester. Die Diskussionen im Tutorium waren immer sehr hilfreich für das Verständnis. Auch die Größe des Studiengangs ist angenehm, da man sich untereinander kennt und auch helfen kann. Das Thema "Zukunft der EU" fand ich
sehr interessant, da es vor allem unsere Generation betrifft. Die ersten Einblicke in die juristischen Grundlagen weckten ebenfalls mein Interesse,da ich davor noch keinerlei Erfahrungen in dem Bereich hatte. Die Veranstaltungen waren bis jetzt sehr gut und haben sehr viel Spaß gemacht. Bei Fragen oder Problemen konnte man sich auch immer an die entsprechende Lehrperson wenden.

Durch den Studiengang können Verbindungen zwischen politischen und juristischen Strukturen und Prozessen verstanden werden. Man lernt die Entstehung von Gesetzen und wie diese geprüft werden. Später beschäftigen wir uns mit politischen Beziehungen im nationalen, europäischen, internationalen und transnationalem Kontext.

Die Klausuren waren soweit in Ordnung. Die Juristische Fakultät hat ein anderes Benotungssystem und damit verbunden auch andere Ansprüche als die Kulturwissenschaftliche Fakultät. Die Mischung in unserem Studiengang ist sehr interessant, wir haben internationale Studenten und welche aus ganz Deutschland, die oft unterschiedliche Meinungen vertreten. Dadurch entsteht ein reger Austausch; das zusammen Lernen klappt auch sehr gut.

Ich wohne nun seit einem halben Jahr in Frankfurt und ich habe einige positive und negative Erfahrungen gemacht. Das Leben in Frankfurt ist deutlich günstiger als in Berlin, sonst wäre es mir keinesfalls möglich gewesen, eine eigene Wohnung zu beziehen. Die Lage an der polnischen Grenzen ist auch ein großes Plus. Am Wochenende einfach mal in Polen essen zu gehen oder an der Oder entlang zu laufen, ist sehr schön. Durch die vielen Austauschstudenten gibt es an der Viadrina sehr viel internationales Feeling. Auch die Größe der Universität ist sehr angenehm, da es sehr persönlich zugeht und man immer Hilfe findet, wenn welche benötigt wird. Ich habe an der Themenwoche: Frankfurt (Oder) als Zukunftsstadt teilgenommen und war schon des Öfteren bei Veranstaltungen im Kleistforum.

Andererseits hat Frankfurt noch größeres Potenzial als es derzeit genutzt wird. Es gibt einige Bars in Frankfurt, die Tram zu mir fährt aber nur bis 22:30 Uhr, das heißt, dass ich abends nur relativ schlecht nach Hause komme. Allgemein finde ich, dass die Tramstrecken noch etwas verbessert werden könnten. Auch das Miteinander von Universität und Stadt müsste noch verstärkt werden, da es momentan eher ein Aneinander-vorbei-Leben ist und kein miteinander. Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, hierher zu ziehen.

Der Campus der Uni ist relativ klein, hat aber alles, was man braucht. In der Bibliothek ist immer genug Platz für alle, was an anderen Unis nicht unbedingt der Fall ist. Bei Fragen hilft das Bibliothekspersonal immer weiter und ist sehr nett. Die Mensa bietet täglich 4 verschiedene Gerichte und eine Salatbar an. Das Essen schmeckt dort sehr gut und für jeden ist was dabei. Das einzige, was meiner Meinung nach fehlt, sind Lernräume, wo sich ganze Gruppen treffen können. In der Bibliothek gibt es zwar sogenannte Würfel, doch diese sind meist besetzt, genauso wie das Café in der Bibliothek.

Das Sprachen- und Schreibzentrum in der August-Bebel-Straße ist mit der Tram sehr gut zu erreichen und bereitet keine großen Umstände.

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