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Recht und Politik/Politik und Recht


Corrado

Corrado ©presse

Mein Name ist Corrado; geboren und aufgewachsen bin ich in Rom und besitze die deutsche und italienische Staatsangehörigkeit.

Schon durch Schülerpraktika bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und im Bundestag konnte ich mein Interesse an Politik, internationalen Beziehungen und Diplomatie vertiefen. Angesichts dieser Interessen kam für mich ein Jura- oder Politikwissenschaftsstudium in Betracht. Da diese zwei Bereiche eng miteinander verzahnt sind und in vielen Fällen sogar voneinander abhängen, wollte ich in beiden Feldern Kenntnisse erwerben und die politischen Zusammenhänge sowohl aus der juristischen als auch aus der politikwissenschaftlichen Perspektive betrachten. Perspektivisch interessiert mich die diplomatische Laufbahn. Auch eine Tätigkeit bei der EU oder bei den VN fände ich sehr ansprechend.

Für dieses Studium ist es bedeutsam, bereits mit politischen und juristischen Themen vertraut zu sein. Dies ermöglicht eine aktivere Teilnahme an den Vorlesungen/Tutorien und erleichtert den Umgang mit Texten und eine Auseinandersetzung mit den behandelten Inhalten. Nach dem Abschluss des Studiums erwarte ich, über gute Kenntnisse im politikwissenschaftlichen Bereich zu verfügen und vertraut mit der juristischen Materie zu sein. Das bedeutet meines Erachtens, dass man nach diesem Studium in der Lage sein sollte, sich sachlich-wissenschaftlich mit politischen Themen auseinanderzusetzen und diese zu analysieren. Gleichzeitig sollte die Rechtslage eingeschätzt und verstanden werden.

Mit den bislang angebotenen Lehrveranstaltungen war ich sehr zufrieden; insbesondere die Vorlesung von Prof. Neyer (Recht und Politik im historischen Kontext) war interessant und gut strukturiert. Die stets aktuelle, an Denkansätzen reiche und rhetorisch hervorragende Vermittlung des Stoffes ermöglichte es, den Kontext und das größere Bild nicht aus den Augen zu verlieren. Insgesamt bin mit dem Aufbau und den Veranstaltungen des Studiengangs zufrieden. Auch die Studiengangsgröße empfinde ich als angenehm, da ein direkter Kontakt zu Professoren möglich ist und man sich mit Fragen oder Denkanstößen aktiv beteiligen kann. Dies ist eine Besonderheit der Viadrina, die ich sehr schätze.

Was das Niveau anbelangt, waren manche Klausuren anspruchsvoll, insbesondere die juristischen. Dennoch konnte man sie mit einer guten Vorbereitung und der regelmäßigen Teilnahme an den Vorlesungen erfolgreich bestehen. Anfänglich bereitete mir der juristische Stoff noch Probleme; diese konnte ich aber mit Hilfe von AGs überwinden Die Benotung fand ich angemessen. Meine Kommilitonen sind sehr offen und gute Lernpartner mit gemeinsamen Interessen.

Dass die Stadt so nah an der polnischen Grenze liegt, finde ich super. Frankfurt an sich könnte attraktiver sein - etwa durch ein vielfältigeres kulturelles Angebot.. Deshalb verbringe ich meine Freizeit meistens in Berlin. Die universitären Rahmenbedingungen (Bibliothek, Computer etc.) insgesamt sind sehr gut, allein das Mensa-Angebot könnte meiner Meinung nach verbessert werden.

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